Seit 1.1.: Widerspruch gegen ELGA möglich

Tatsächlich Neues, im Sinne einer effizienten Gesundheitspolitik und verbesserten Gesundheitsbetreuung, ist mit der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) nicht gekommen. Selbst die groß angekündigten „ELGA-Pilot“-Projekte entpuppen sich als alter Wein in neuen Schläuchen. Seit 2008 betreibt der Krankenanstaltenverbund Wien ein integriertes Patienteninformationssystem, seit 2014 wird es ELGA genannt.

Faktum ist, ELGA hält nicht, was es verspricht. Keine verbesserte Gesundheitsversorgung, sondern ein Sammelsurium an Listen, Dateien und Datenbanken. Zumindest noch bis 2022 wird mit den echten Gesundheitsdaten der Bevölkerung experimentiert.

Neu ist aber seit 1.1.2014 die Möglichkeit zum ELGA-Widerspruch („OptOut“). Wem seine sensiblen Gesundheitsdaten zu schade für fragwürdige IT-Experimente sind und wer die Daten nicht Bürokraten, NSA und Landesfürsten frei Haus liefern will, sollte „zur Sicherheit“ Widerspruch einlegen. (ARGE DATEN/bearb.)

Link zum Widerspruchsformular des Gesundheitsministeriums:
http://www.argedaten.at/elga-online-optout

Siehe auch http://oe1.orf.at/artikel/290431

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