Suggestive Bildsprache: Geographie als Werkzeug von Geopolitik

Vielleicht war es ja nur geschlampt – aber wahrscheinlich ist das irgendwie nicht…

Die Propagandaschau

Das Gezerre um die Krim wird mit allen schmutzigen Tricks geführt, die die Propagandakiste hergibt. Es wird gelogen, verschwiegen, verzerrt und desinformiert, dass man aus dem Staunen nicht heraus kommt. Neben den offensichtlichen Lügen und dreisten Verleumdungen, gibt es auch sehr subtile, aber nichtsdestotrotz wirksame Tricks, wie die Meinung der Bevölkerung gelenkt werden kann.

Da ist zB die Kernfrage, wem denn die Krim eigentlich gehört. Deren Geschichte ist so abenteuerlich, kriegerisch und wechselhaft, dass sich vielerlei Ansatzpunkte für einseitige Darstellungen bieten. Die deutschen Medien betonen gerne die russischen Eroberungen, Vertreibung von Tartaren oder die Schenkung an die Ukraine, verschweigen aber genauso gerne die Besatzung durch Nazi-Deutschland und die damit verbundenen Verbrechen an Zivilisten und Kriegsgefangenen.

Ein subtiler Trick, die Krim schon rein optisch unzweifelhaft der Ukraine zuzuschlagen, zeigt sich in der Verwendung der Karten, die regelmäßig in den Hauptnachrichtensendungen der Staatssender gezeigt werden.

Zunächst einmal ein Blick auf eine geografische…

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2 Gedanken zu „Suggestive Bildsprache: Geographie als Werkzeug von Geopolitik

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