Ukraine-Demo-Aufruf Di, 6.Mai

Auch wenn nach wie vor unklar ist, was eigentlich in Odessa passiert ist, so dürfte der nachstehende Inhalt des Demoaufrufs der Wahrheit wahrscheinlich näherkommen als so manche Mainstream-Berichterstattung. Dennoch sei hier auf die Verantwortung der Aufrufenden für Inhalt und Wortwahl des Textes verwiesen:

[OT Anfang]


Demonstration
gegen faschistisches Massaker in der Ukraine

Dienstag, 6. Mai 2014  –  18 Uhr
Treffpunkt: Stephansplatz/Stock-im-Eisen Platz

anschließend Protestmarsch zum Albertinaplatz
18.30 Uhr- Abschlusskundgebung vor dem
Mahnmal gegen Krieg und Faschismus
 

Bitte bringt auch rote Nelken mit. Wir werden Kerzen dabei haben und das Foto eines ermordeten Antifaschisten. Außerdem wird es eine live-Telefonschaltung in die Ukraine zu einem Genossen von Borotba geben..

 

Anbei nochmals unseren Aufruf für die Protestaktion. Gebt uns bitte Rückmeldung über eure Beteiligung bzw. Unterstützung des Aufrufs bis zum Nachmittag, damit wir eure Organisation dem Flugblatt hinzufügen können.
Bitte schickt die Info auch an andere FreundInnen, Gruppen weiter, denn wir haben nicht alle Adressen….
DANKE! 

NEIN zum faschistischen Terror und die entfesselte Militärgewalt

gegen Antifaschist_innen in der Ukraine!

Barbarisches Massaker in Odessa!

Immer mehr Opfer fordert der gewaltsame Putsch in der Ukraine, der mit Hilfe der USA-NATO-EU durch brutale Gewalt an der Macht gehalten werden soll.

Zuletzt wurden am 2. Mai 2014 in Odessa über 40 Antifaschist_innen und Gegner-innen der neuen Kiewer Putsch-Junta von Faschisten des Rechten Sektors und Euro-Maidan Aktivisten brutal massakriert.

Laut der antifaschistischen Union ‘Borotba’ (Kampf) war die Organisation an diesem Tag für ein Protestcamp mit 200 antifaschistischen Kräften und Bürger_innen von Odessa zuständig. Die Hälfte der TeilnehmerInnen waren Frauen und ältere Männer.

Das Zeltlager wurde plötzlich von Neofaschisten mit Molotowcocktails angegriffen, sodass sich ein Teil der Antifaschist_Innen in das nahegelegene „Haus der Gewerkschaften“ zurückziehen musste. Der faschistische Mob steckte das Erdgeschoss des Gewerkschaftshauses in Brand und das Feuer breitete sich schnell aus.

Menschen, die dem Feuertod durch einen Sprung aus dem Fenster entfliehen wollten, wurden von den unten lauernden nationalistischen Paramilitärs misshandelt und ermordet.

Im Gebäude selbst wurden mehr als 40 AntifaschistInnen lebendig verbrannt oder verstarben an Rauchgasvergiftungen.

Menschenrechtsberichten zufolge wurde ein Mitglied des anti-faschistischen Selbstverteidigungskomitees von Maidan-Aktivisten schwer verletzt, sein Fuß wurde fast vollständig abgetrennt.

Dieses brutale Massaker und die faschistischen Angriffe im Vorfeld sind auf Videos dokumentiert. (zum Beispiel: http://de.ukraine-human-rights.org/odessa-ukraine-rechter-sektor-und-maidan-aktivisten-ermorden-mindestens-43-menschen/)

  • Das famose „europäisches Friedensprojekt“der EU zeigt seine wahre Fratze. Die österreichische Regierung und die staatstragenden Institutionen und Organisationen sind – bis auf wenige Ausnahmen – Komplizen.

  • Die österreichischen Medien lassen – an 1914 und nachfolgend anknüpfend – die übelsten anti-russischen Vorurteile wieder auferstehen und üben sich in Kriegshetze. Man vergleiche nur die Sympathie für die „friedlichen Euro-Maidan- Protestierenden“ und ihre Putsch-Junta mit der Darstellung der Menschen in der Ostukraine: die Menschen dort haben ja nicht einmal eine eigene Meinung und Stimme, das sind alles „pro-russische Separatisten“, die Selbstverteidigungs-Organisationen gegen die faschistischen Paramilitärs sind „russische Agenten“ etc..

  • Warum werden die Verursacher des Massakers in Odessa in den Medien nicht benannt? Etwa, weil das die „eigenen Leute“ sind, die Sturmtruppe der USA-NATO-EU? Denn so blauäugig kann auch in den vernetzten Redaktionsstuben niemand mehr sein, oder? Wollt ihr noch einen Krieg?

NEIN zum faschistischen Terror und die entfesselte Militärgewalt

gegen Antifaschist_innen in der Ukraine!

Kein weiteres barbarisches Massaker wie in Odessa!

Internationale Plattform gegen Isolation
bisherige Unterstützer_innen: PdA, Anatolische Föderation Österreich, Bolivarischer Zirkel Wien, Solidarwerkstatt Österreich,…
[OT Ende]
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