Wieso die deutsche Sprache an der Wirtschaftskrise >schuld< ist

Blogzeit

Seltsam aber wahr: nicht nur der deutsche Sparkurs sondern auch die deutschen Worte „Sparen“ und „Schulden“ selbst tragen eine gehörige Mitverantwortung an dem derzeitigen Finanzdebakel Europas. Und zwar so:
Vor über einem Jahr erwähnte ein Diskussionsteilnehmer in einer Fernseh-Talksendung etwas, das mir bis heute immer wieder in den Kopf kommt, wenn ich wieder über die nicht enden wollende Wirtschaftskrise in Europas die Rede ist. Die scheint nämlich zumindest zum Teil auf einem sprachlichen, nun, Missverständnis zu beruhen.

http://www.scherzartikel-geschenke.de/Sparschwein-Germany (c) http://www.scherzartikel-geschenke.de/Sparschwein-Germany

Ich glaube es war in einem englischsprachigen News-Sender und der Diskussionsteilnehmer war Deutscher. Jedenfalls erklärte der Mann die harte deutsche Austeritätspolitik aus einem recht überraschenden sprachlichen Blickwinkel. Und im Lichte dessen, dass es vor allem Deutschland ist, welches entgegen aller Daten und auch entgegen der Meinung einer zunehmenden Anzahl von Wirtschaftswissenschaftlern auf einen harten Sparkurs besteht, finde ich diesen linguistischen Input äußerst spannend:

1. Die Schuldner sind schuld

Auf Deutsch verbindet…

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