Interview: Der Bundespräsident rüttelt auf

Video: https://www.facebook.com/244906838879431/videos/825163204187122

Sie waren alle sehr betroffen, die politischen Eliten. Und versammelten sich am Montag in der Wiener Innenstadt, um zu zeigen, wie betroffen sie doch sind.

Vor der Veranstaltung bekam Wolfgang Weber von wientv.org Heinz Fischer vor die Kamera:
“Herr Bundespräsident, Sie sind sicher auch sehr betroffen von den Vorkommnissen, den ertrunkenen Menschen, nehme ich an?”
Unser Herr Bundespräsident: “Niemand kann das wegschieben, jeder muß betroffen sein.”
wientv.org: “Was sind die Möglichkeiten, das zu ändern, daß das noch einmal passiert?”
UHBP: “Patentrezept wird es keines geben, aber diese Katastrophe muß einfach dazu führen, daß auf vielen Gebieten und vielen Bereichen etwas geändert wird, etwas verbessert wird, etwas ernster genommen wird als bisher.”
wientv.org: “Jetzt ist ja dieses Phänomen schon lange bekannt. Es ertrinken ja dort schon länger viele, viele Menschen. Was haben Sie oder was hat die Regierung bisher dagegen unternommen?”
UHBP: “Es hat eine Reihe von Bemühungen Italiens gegeben, es hat Bemühungen der Europäischen Union gegeben, aber das Tragische ist, das ist nicht ausreichend. Und das man wirklich noch aufrüttelnder auf die grausame Wirklichkeit aufmerksam machen muß, daß sich noch mehr bewegt. Das was bisher geschehen ist, ist zuwenig und alles andere möchte ich später sagen.”
wientv.org: “Heute wird ja Frontex eingesetzt anstatt die Hilfe…”
Weiter kommt wientv.org mit der Frage nicht, UHBP wird abgeschirmt und zur Veranstaltung geleitet. Dort war er dann auch sehr betroffen und aufrüttelnd.

Denn bissi was anderes als betroffen sollte man bei diesem Event nicht sein. Wenn man es doch war, war das eine Polizeiangelegenheit: “Als Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner das Wort ergriffen hatte, machte eine Gruppe am Rande der Veranstaltung auf sich aufmerksam. Sie hielten eine schwarz-gelbe Fahne hoch, auf der ‘refugees welcome’ … zu lesen stand. Die teilweise vermummte Gruppe rief Parolen und zog anschließend Richtung Börse weiter. Am Schottenring musste der Verkehr angehalten werden, an der Ecke Börsegasse/Rossauer Kaserne konnte die Polizei die Gruppe schließlich stellen. Mehrere Identitätsfeststellungen wurden durchgeführt…” So liest sich das dann bei heute.at.
(akin)

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