Salzburg: Infoveranstaltung Ungarn, 18.01.

Veranstaltungseinladung:

Rechte Politik in Ungarn Faschismus im Alltag

Ungarn heute: Kranzniederlegungen in SS-Uniformen, Kindesabnahmen für ungehorsames Verhalten.

18. Jänner 2016
19.00 – 21.00 Uhr

Unipark Nonntal,
Anna Bahr-Mildenburg Hörsaal
Erzabt-Klotz-Straße 1
5020 Salzburg

In ganz Europa nehmen rechtextreme Übergriffe auf Menschen zu. In Salzburg werden Zeichen der Erinnerung an die Ermordung und Verfolgung von Millionen Menschen im Nationalsozialismus regelmäßig zerstört.

Die Infoveranstaltung zu Ungarn, einem Land, in dem Flüchtlinge massiv misshandelt werden, der bayrische Ministerpräsident trotzdem (oder deswegen) den ungarischen Ministerpräsidenten Orbán freundlich willkommen heißt, österreichische Firmen versuchen möglichst viel Gewinn zu machen und sich Neonazis aus ganz Europa ein fröhliches Stelldichein geben.

Dem Systemwechsel 1989 in Ungarn folgte eine immer stärker werdende rechte Politik. Nicht nur im Parlament, sondern auch in der Gesamtheit der ungarischen Gesellschaft sowie im täglichen Leben kann die Verbreitung von rechtem Gedankengut beobachtet werden. Nationalismus, Rassismus, Fremdenhass, Homophobie und Ausgrenzung von Armut betroffener Menschen wurden Teil des Alltags.

Wie leben Menschen in einem Land in dem Straßen nach rechtsextremen Dichter_innen benannt und Ortsbeschilderungen in ungarischen Runen aufgestellt werden, an der südlichen Grenze ein Stacheldrahtzaun errichtet wurde und in dem die politische Macht mit einer 2/3-Mehrheit in der Hand einer einzigen Partei liegt?

Welche Rolle spielen in diesem Kontext rechtsextreme Aktivitäten und ihre Organisationen? Welche Bedeutung haben Bewegungen und Aktivist_innen, die sich der gegenwärtigen Situation entgegenstellen?

Anhand von Beispielen wird Zsolt Barsony ein Bild über den Zustand der ungarischen Gesellschaft geben. Er wird über die Vorurteile gegenüber Roma/Romnija, den Ausprägungen des Rassismus und dem Modell des rechtsextremen Bürgermeisters von Érpatak berichten. Thema wird auch die Ankunft tausender Geflüchtete in Ungarn im Sommer 2015 sein.

Übersetzung aus dem Ungarischen: Edith Hanel

Veranstalter_in: GBW Salzburg, Solidaritätskomitee Mexiko und KZ-Verband/VdA Salzburg.

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