Esperanto als Pausensprache

Nachdem im schwarz-blauen Regierungsübereinkommen in OÖ die Deutschpflicht in der Schule paktiert wurde, will der zuständige ÖVP-Landesrat diese in den Hausordnungen der Schulen implementieren. Dabei ist wohl gemeint, die Kinder sollten in der Pause alle durchgehend Deutsch sprechen, weil bspw. im Englischunterricht wäre das wohl etwas schwierig durchzusetzen.

Aber eigentlich ist es auf die harte Tour gar nicht durchsetzbar. Das weiß man auch in OÖ und deswegen will man da momentan einmal auch keine Sanktionen setzen bei Nichtbefolgung. Denn schließlich gibt es so etwas wie den Gleichheitsgrundsatz, wegen dem man nicht einem Teil der Schüler die eigene Muttersprache verbieten kann. Möglich allerdings wäre es, allen Kindern Englisch als Pausensprache zu verordnen. Da könnte dann aber auch ein Native Speaker dabei sein. Also dann gleich Esperanto. Weil das spricht niemand als Muttersprache. Das wäre gleichheitskonform, würde den Bildungsauftrag bedienen und trüge zur Vorbereitung auf eine globalisierte Gesellschaft bei. Alle Kinder würden gleichermassen leiden und lernten dabei spielerisch ihre Lehrer auf Esperanto zu verfluchen. Und die würden das nicht einmal verstehen. Das wäre doch ein akzeptabler Vorschlag! Aber auf mich hört ja wieder keiner…

Mario Czerny

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2 Gedanken zu „Esperanto als Pausensprache

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