Der Zitaten-Sascha

„Eva“ hatte ein Schaf mit am Plakat, „Sascha“ jetzt einen Hund! Mei, siaß! (Daß „Mary“ im Wahlkampf ohne Katze ausgekommen ist, wundert mich bis heute.) Ja, der grüne Unabhängige, der aus der SPÖ kam, will ein Bundespräsident für alle sein: „Ich lade Sie ein, ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen.“ Schreibt er als Erläuterung zu seinen Plakaten auf Facebook. Daran können sich sicher noch die alten Kreisky-Wähler erinnern.

Für die Schwarzen hält der Herr Professor ein „An Österreich glauben“ bereit — Figl schau oba! Für die Volkstreuen gibts hingegen „HEIMAT“ in fetten Lettern und natürlich „Mutig in die neuen Zeiten“! Natürlich kann eine jede Österreicherin und ein jeder Österreicher die Bundeshymne in allen drei Strophen auch der reformierten Fassung auswendig und singt dann voller Inbrunst weiter: „frei und gläubig sieh uns schreiten, / arbeitsfroh und hoffnungsreich. / Einig laß in Jubelchören, / Vaterland, dir Treue schwören, / vielgeliebtes Österreich.“

Und für die, die es immer noch nicht glauben wollen, daß Van der Bellen für alle im einig Vaterland wählbar ist, gibt es dann noch das Plakat mit der Inschrift „Wir alle gemeinsam“.

Also wer einen derartigen Begriff davon hat, was Österreich ist, der muß ja Bundespräsident werden. Wer, wenn nicht er?

Mario Czerny

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