Hohepriester der Ungleichheit

Furtlehners Blog

global2015Wenn es um die Verteidigung der Ungleichheit geht, egal ob weltweit oder in Österreich, kennen die Apologeten des neoliberalen Kapitalismus keine Gnade. In einer Front mühen sich „Standard“-Kommentator Hans Rauscher und der den NEOS nahestehende Think Tank Agenda Austria nach Kräften ab, uns zu erklären, dass Reichtum und Armut gleichsam gottgewollt, jedenfalls unabänderliches Produkt der Ellenbogen-Gesellschaft sind.

Auslöser dafür ist einmal mehr eine Studie der NGO Oxfam, welcher zufolge die reichsten acht Männer der Welt – bezeichnend ist, dass es keine Frau in diese Höhen des Geldes geschafft hat – mit 426 Milliarden Dollar so viel Vermögen besitzen wie die ärmste Hälfte der gesamten Weltbevölkerung, das sind immerhin 3,7 Milliarden Menschen. Bemerkenswert auch das Tempo der Reichtumskonzentration: 2016 waren immerhin noch 62 Milliardäre notwendig um sich mit der ärmsten Hälfte der Menschheit zu messen.

Rauscher bezweifelt via „Standard“ (17.1.2017) die von Oxfam angelegten Maßstäbe und beklagt, dass die Österreicher_innen überwiegend…

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