Gruevskis langer Schatten

balkan stories

Die Mazedonier sind ihren korrupten Langzeit-Machthaber Nikola Gruevski losgeworden. Er ist nach Ungarn geflüchtet. Vor allem in der Hauptstadt Skopje wirft der Nationalkonservative nach wie vor einen langen Schatten. Der wird so schnell nicht verschwinden.

„Hier beginnen unsere Touren immer“, sagt der Fremdenführer.

Wir stehen vor dem „Mutter-Teresa-Gedächtnishaus“ in der Ulica Makedonija im Stadtzentrum der (nord-)mazedonischen Hauptstadt Skopje.

Straßenhunde beäugen die sich nähernden Besucher mit mäßigem Interesse.

Das Museum in einer Mischung aus Hundertwasser-Kitsch und Pseudorekonstruktion eines historischen Bürgerhauses von Skopje mit Glaskapelle am Dach ist die Touristenattraktion der Stadt.

Die katholische Nonne Anjezë Gonxhe Bojaxhiu, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Mutter Teresa, ist so etwas wie die Nationalheilige für Mazedonier jeglicher Religion und Ethnizität – Katholiken sind eine verschwindend kleine Minderheit – und ihre Legende erfreut sich auch international großer Beliebtheit.

„Danke für alles, was du getan hast“ lauten zahlreiche Einträge im Gästebuch, und sie sind in vielen Sprachen…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.108 weitere Wörter

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