Hohe Gagen für „fette Katzen“

Furtlehners Blog

Im Sport gilt Doping als kriminell, wird jemand bei der Einnahme verbotener Mittel zur Leistungssteigerung ertappt, wird er gesperrt. Im Management gilt Doping hingegen als normal – zumindest was millionenschwere Boni betrifft.

Als wären die CEOs der Kapitalgesellschaften – an die Stelle biederer Generaldirektoren sind im Zeitalter der neoliberalen Globalisierung Chief Executive Officer getreten – nicht ohnehin schon gut dotiert, erhalten sie nämlich darüber hinaus Boni als Prämie für besondere Leistungen.

Welche Leistung?

Als Leistung gilt dabei aber nicht etwa die Erhaltung oder Schaffung von Arbeitsplätzen oder Leistungen von Unternehmen für das Gemeinwohl, sondern in erster Linie, ob der maximale Profit aus der Lohnarbeit der Beschäftigten herausgeholt wird, um die Bedürfnisse der Firmeneigentümer bzw. Aktionär*innen zu befriedigen. Denn dafür wird das Management schließlich bezahlt.

Passend dazu wird in den ersten Jännertagen der „Fat Cat Day“ begangen. Die „fetten Katzen“ der TOP20 der an der Börse notierten ATX-Konzerne verdienten demnach in…

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