Brauner Humorist als Namensgeber

Des mit da Entnazifizierung wor scho imma a Gfrett in Österreich. Aundraseits hots jo a guat funktioniert. Scho a por Monat noch da Befreiung hots in Österreich kane Nazis mehr geben. Fost a Wunda, kenntat ma song…

Furtlehners Blog

Humoristen sind üblicherweise dafür bekannt, dass sie mit seichten Witzchen den meist reaktionären Hintergrund ihrer Tätigkeit in Bierzelten und bei Volksfesten unters Volks bringen. Ein solcher war auch Franz Resl (1883 bis 1954), der sein Wirken in den Jahren von 1924 bis 1932 in sechs Bänden mit dem Titel „Da is amal … da san amal…da hat amal“ zusammenfasste. Der Zeit geschuldet überrascht es dabei keineswegs, dass Resl schon seit Anfang der 1930er Jahre illegaler und nach dem „Anschluss“ 1938 offizieller Nazi war.

Gemeinsam mit seiner Gattin war Resl schon 1932 der NSDAP beigetreten und hatte schon bis 1938 Sendungen und Beiträge für deutsche NS-Radiostationen gestaltet. Ab 1939 war Resl „Ratsherr“ der Stadt Linz und veröffentlichte 1939 sein Wirken in „Was mir der Tag so bringt“. Und er übte sich keineswegs in Zurückhaltung: „Er hat auch im Heimatblatt bösartigsten Judenhass verbreitet“, klärt der Historiker Wolfgang Quatember vom Zeitgeschichtemuseum Ebensee auf…

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