Rechtsextreme Journalistin zur Chefredakteurin der Staatsmedien ernannt

Pusztaranger

Die rechtsextreme Journalistin Beatrix Siklósi, die 2004 aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen gefeuert wurde, weil sie den Holocaustleugner David Irving ins Programm eingeladen hatte, und die auf Facebook öffentlich Beiträge rechtsextremer Hetzportale postete, wurde von der staatlichen Medienholding MTVA zur  Chefredakteurin für „Religion, Nationalitäten, Auslandsungarn und besondere Projekte“ ernannt. Als erstes großes Projekt wird sie am 29.10. einen „türkischen Tag“ in den öffentlich-rechtlichen Medien ausrichten.

Nachdem kürzlich der ehemalige Jobbik-Sprecher und Nachrichtenfälscher Dániel Papp zum neuen Content Director der staatlichen Medienholding MTVA befördert wurde, hier die nächste relevante Personalie:

Am 15. Oktober wurde die Journalistin Beatrix Siklósi vom Direktor der staatlichen Medienholding  MTVA zur  Chefredakteurin für „Religion, Nationalitäten, Auslandsungarn und besondere Projekte“ ernannt.

2004 war Siklósi vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen gefeuert worden, weil sie 2003 den britischen Holocaustleugner David Irving auf Einladung der rechtsextremen Partei MIÉP ins Programm eingeladen hatte. In der Sendung bezeichnete Irving die ersten beiden Tage des Ungarnaufstands…

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