Aus dem Archiv: Kritik des Euro 1997/98

Textausschnitte der Kategorie: Mir hams ja gleich gsagt, aber auf uns hört ja keiner. Im Ernst, was jetzt in der EU passiert, kann wirklich keine Überaschung sein: Aus einem Text der Gruppe FelS, abgedruckt in akin Nr 23/25.Jg. am 15.September 1998: „Zum anderen findet in Europa ein Vereinheitlichungsprozesz statt, der mit dem EURO zementiert wird. […]

Deutschlands Scargill

[Aus der Presseschau in akin 12/2015] Was sich derzeit publizistisch in Deutschland abspielt, erinnert den Zeitungsleser an den Bergarbeiterstreik der 80er in Thatchers Britannien. Was damals auch hierzulande alles über Arthur Scargill, den Chef der Bergarbeitergewerkschaft, berichtet worden war, mußte dem unvoreingenommenen Medienkonsumenten anmuten, als wäre er ein Verrückter und Thatcher eine um Ausgleich bemühte […]

Ein schlimmer Finger

„Was der Direktor der Klinik für Psychiatrie an der Berliner Charité über die psychotische Wahrnehmung zu sagen weiß, lässt sich mühelos auf das Vorgehen der Regierung Tsipras übertragen. […] Die spannende Frage ist, wie man mit einer Regierung umgeht, die unter Halluzinationen leidet. Leider deutet alles darauf hin, dass Tsipras und seine Leute ihren Wahn […]

Filmkritik: Das ist nicht Sparta!

Mario Czerny war für uns im Kino. Er ist von „Burn the Greek!“ eher entäuscht. Der Oskar für Jean-Claude Juncker geht für unseren Rezensenten allerdings in Ordnung. (Audiofassung https://cba.fro.at/280819) “Burn the Greek!” ist ein mittelmäßiger Actionreißer deutsch-griechischer Produktion, ein Finanzkrimi mit durchaus ambitioniertem Plot, aber mit nur mittelmäßigen Darstellern. Zugegeben: Jean-Claude Juncker — der ja […]

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Wieso die deutsche Sprache an der Wirtschaftskrise >schuld< ist

Ursprünglich veröffentlicht auf Blogzeit:
Seltsam aber wahr: nicht nur der deutsche Sparkurs sondern auch die deutschen Worte „Sparen“ und „Schulden“ selbst tragen eine gehörige Mitverantwortung an dem derzeitigen Finanzdebakel Europas. Und zwar so: Vor über einem Jahr erwähnte ein Diskussionsteilnehmer in einer Fernseh-Talksendung etwas, das mir bis heute immer wieder in den Kopf…

Copyright/BRD: Schuß ins eigene Knie

Die großen deutschen Verlage wollten ein gesetzliches Leistungsschutzrecht für Suchmaschineninhalte. Jetzt haben sie es und sind unglücklich damit. Ab übermorgen, 23.Oktober, dürften so manche deutsche Suchergebnisse bei Google anders aussehen. Der Grund: Seit August 2013 gibt es in Deutschland ein gesetzliches „Leistungsschutzrecht für Presseverleger“. Mit diesem sollte ursprünglich erreicht werden, dass bereits kleine Ausschnitte aus […]