Mit vollen (neoliberalen) Hosen ist gut stinken

Furtlehners Blog

Es ist schon sehr verdächtig, wenn hartgesottene Neoliberale Krokodilstränen über die hohe Steuerlast der Bürger_innen vergießen. Es ist schon ein Ritual, dass sich zum sogenannten „Tax Freedom Day“ (TFD) Organisationen wie die Junge Wirtschaft, die Junge Industrie, die Junge ÖVP und die NEOS im bestens akkordierten Gleichklang beklagen, dass die Bürger_innen des Landes bis zu diesem Tag – 2016 war es der 21. August – faktisch nur für den Staat arbeiten bzw. Steuern und Abgaben leisten und erst ab diesem Tag für sich selbst.

Dazu wird von einem ominösen Austrian Economics Center (AEC) – das mit dem nach einem der Ahnen des Neoliberalismus benannten Friedrich August von Hayek-Institut kooperiert – geradezu rührselig-nostalgisch angeführt, dass „die Bürger so mancher früheren Sowjetrepublik bereits im ersten Drittel des Jahres oder zu Beginn des zweiten Drittels ihre Pflichten gegenüber dem Staat erfüllt haben“, während die österreichischen Steuerzahler_innen bis zum 21. August ausschließlich für die…

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