Wie die F zur Volksbildung beiträgt

Die Wahlanfechtungen der F tragen viel zur Politischen Bildung bei. Es war sicher von Strache& Co nicht so gemeint, aber plötzlich werden am Stammtisch Fragen diskutiert, die früher als langweilig und trocken abgelehnt worden waren. Wie geht das denn nun bei Wahlen wirklich? Was geschieht da mit den abgegebenen Stimmen?

Einerseits gibt’s die Verschwörungstheoretiker, die ganz genau wissen, dass manipuliert worden sein muss, weil die Grünen bei den WahlkartenwählerInnen immer besser abschneiden als die F. (Böhmdorfer). Dass es dafür soziologische und soziale Gründe geben könnte und nicht statistische, das hat er nicht begriffen. Und nicht begreifen dürfen. Denn wo kämen wir da hin, wenn ein Ex-Minister denken könnte!

Aber zurück zum Stammtisch: Weil wenn einer oder eine eine Frage stellt, dann soll er/sie auch eine Antwort kriegen. Und wenn jemand diese Fragen ernst nimmt und sich auskennt, dann hören ihm plötzlich alle zu. Und dann stellt sich heraus, dass „das Volk“ sich plötzlich daran erinnert, dass es der Souverän ist, und hat damit was gelernt fürs Leben. Wenn dann noch darüber diskutiert wird, warum die Wahlgesetze sind, wie sie sind und wem das nützt, dann wären wir schon ein ganzes Stück weiter.

Aber man kann nicht alles auf einmal haben.

Ob die F das so gewollt hat? Bei den Bezirkswahlen in der Leopldstadt ging der Schuß nach hinten los. Wie es bei der BP-Wahl sein wird, trau ich mich nicht einmal zu vermuten, aber schön wärs schon, wenn das Ergebnis so ähnlich wäre.

Ilse Grusch

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